SVP
Schützenheim

 

 

Regionalliga-Saison 2008/ 2009

1. Runde - 1. und 2. Wettkampf

LauraMit einer faustdicken Überraschung startete die zweite Luftgewehrmannschaft des SV Petersaurach am Sonntag in ihre 3. Regionalligasaison: Die Truppe von Trainer Günther Reizammer besiegte im schwäbischen Großaitingen einen  der Topfavoriten im Rennen um die Meisterschaft, die SSG Dynamit Fürth glatt mit 5-0 und liegt, nachdem auch die zweite Begegnung mit 4-1 Einzelpunkten gewonnen werden konnte, nach dem ersten Wettkampftag auf Platz eins der zweihöchsten Liga.


Sich möglichst teuer gegen den Favoriten zu verkaufen, lautete eine der Devisen, die Trainer Günther Reizammer seinem jungen Team gegen die Fürther mit auf den Weg gegeben hatte. Seine Schützen ließen sich denn auch  nicht lange bitten und legten mit Hunderterserien auf den drei Spitzenpositionen los.


Der Österreicher Florian Kammerlander siegte gegen den aktuell zweitplatzierten der Weltrangliste, den Rumänen Alin Moldoveanu mit 393-392 Ringen.

Die Mitteleschenbacherin Michaela Klein konnte  zur Halbzeit ihres Wettkampfes gar vier Ringe Vorsprung gegen den amtierenden bayerischen Meister, den Bechhöfer Magnus Weinberger herauschießen, führte mit 198 - 194 Ringen und gewann letztlich sicher mit 396-390 Ringen.

Noch klarer fiel der Erfolg des Petersauracher Eigengewächses Maren Prediger gegen den Fürther Routinier Christian Bauer aus. Auch Maren startete mit einer Hunderterserie in ihren Wettkampf und siegte, nachdem sie zudem noch eine weitere fehlerfreie letzte Serie hinlegt hatte,  überlegen mit 395-386 Ringen.

Markus Groß, Vizemeister bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften, ließ sich obwohl er mit zwei  Neunern in den Wettkampf startete, nicht aus dem Konzept bringen und knöpfte Nicole Stenzenberger auf Position vier mit 390-386 Ringen die Punkte ab.

Gerade 22 Minuten benötigte zu guter Letzt die neu zum SV Petersaurach gestoßene Gerhardshöferin Miriam Markart, um mit 395-392 Ringen die Oberhand gegen Michaela Gschwind auf Fürther Seite zu behalten.

 

Auch in der zweiten Begegnung des Tages,  gegen die Oberbayern von der SG Holzolling, stimmte die Einstellung  der Reizammer-Truppe. Für Michaela Klein gab die 16-jährige  Laura Popp ihr Debüt in der Regionalliga. Die Ickelheimerin wartete, auf Position vier schießend, gegen Eva Aigner mit einer bis zum Schluss konzentrierten Leistung auf und siegte mit 391-390 Ringen.

Für das Top-Ergebnis des zweiten Wettkampfes sorgte Maren Prediger. Mit  396-386 Ringen ließ sie Sophie Gerg nicht die Spur einer Chance.

Mehr kämpfen als ihr lieb war, musste Miriam Markart bei ihrem zweiten Auftritt. Dass sie letztendlich in der Regionalliga angekommen ist, unterstreicht die Tatsache, dass sie mit 388-385 Ringen gegen Katharina Rommel dennoch beide Zähler für den SVP einfahren konnte.

Den vierten und letzten Punkt zum im Vorfeld erhofften  Erfolg gegen das Team vom Tegernsee, steuerte der Wechinger Markus Groß mit einem 390-386 Sieg gegen Nicole Stenzenberger bei.

Nur noch statistischen Wert hatte die 390-392 Niederlage, die Florian Kammerlander gegen die  Italienerin Petra Zublassing einstecken musste. Die junge Südtirolerin hatte  in der Auftaktbegegnung gegen die veranstaltenden Singoldschützen aus Großaitingen mit hervorragenden 399 Ringen das beste Ergebnis des Wettkampftages erzielt.

Lobende Worte seitens Reizammers gab es nach dem  Erfolg in Großaitingen jedoch nicht nur für die Mannschaft, sondern auch für den mitgereisten, vornehmlich aus Schützen des Leistungssporteams  bestehenden Anhang.

Ausrichter des zweiten Wettkampftages  ist der SV Petersaurach. Am Sonntag, den 19. Oktober trifft der SVP auf den  Post SV Plattling. Im Team des Absteigers aus der Bundesliga steht mit Barbara Lechner eine der Teilnehmerinnen an den Olympischen Spielen in Peking. Zudem gastieren in der Schulsporthalle die zweite Mannschaft des Bundesligisten SG Coburg sowie die Singoldschützen Großaitingen.

 

2. Runde - 3. und 4. Wettkampf

Patrick„Drei Stammschützen waren einfach nicht zu ersetzen!“ so lautete am späten Sonntagnachmittag das Resümee von Günther Reizammer nach der zweiten Runde der Luftgewehrregionalliga in der Petersauracher Schulsporthalle. Sowohl die Begegnung gegen Bundesligaabsteiger Post SV Plattling, als auch gegen die Bundesligareserve des Deutschen Meisters SG Coburg gingen für den SVP mit 2:3 Einzelpunkten verloren.

Neben Markus Groß (Hochzeit) und Laura Popp (Klassenfahrt), musste der Trainer auch noch auf den Österreicher Florian Kammerlander (Ausscheidungswettkämpfe) verzichten.

Chancenlos waren die Petersauracher gegen den SV Plattling, wie der Blick auf die Einzelergebnisse unterstreicht, dennoch nicht, allerdings brachten weder Sebastian Meixner als auch der erstmals in der Regionalliga eingesetzte und alles andere als enttäuschende Patrick Müller, ihre jeweiligen Gegner nicht in größere Verlegenheit.
Erwartungsgemäß konnte dies auch die Mitteleschenbacherin Michaela Klein nicht. Sie traf, auf Position eins schießend, auf eine überragende Barbara Lechner, die ihr mit 398:389 Ringen keine Chance ließ.

Ganz anders sah es auf den Positionen zwei und drei aus: Insbesondere Maren Prediger lieferte eine Bundesliga reife Leistung ab und behielt gegen Simone Legl mit 394:390 Ringen die Oberhand. Punkten konnte zudem Miriam Markart: Die junge Birnbaumerin schoss in der ersten Hälfte ihres Wettkampfes gegen Katharina Ranzinger einen Vorsprung von zehn Ringen heraus und brachte diesen auch mit 389:379 Ringen sicher ins Ziel.

Gar nicht klappen wollte es beim ersten Wettkampf von Sebastian Meixner. Obwohl auch seine Gegnerin Katrin Steinbauer nicht ihren besten Tag erwischt hatte, verlor er klar mit 379:389 Ringen.

Erst in der letzten Zehnerserie musste sich Patrick Müller dem routinierten Franz Schreiner mit 389:390 Ringen beugen: Während der junge Petersauracher mit einer 96-er Serie ausschoss, waren es beim Pattlinger 98 Ringe.

Das Bild des Wettkampfes vom Vormittag wiederholte sich am Nachmittag gegen die SG Coburg: Michaela Klein stand gegen die tschechische Weltklasseschützin Pavla Kalna (100-100-100-98) auf verlorenem Posten und zog mit 384:398 Ringen eindeutig den Kürzeren.

Maren Preidger holte mit einem, souverän herausgeschossenen 397:388 Sieg, über Ingo Schramm ebenso ihren zweiten Einzelpunkt, wie Miriam Markart, die mit 391:389 Ringen gegen Katharina Stang siegte.

Nichts zu holen gab es ein weiteres Mal auf den Positionen vier und fünf: Sebastian Meixner musste sich Andree Feulner mit 383:387 Ringen beugen und Patrick Müller verlor gegen die mit 100 Ringen ausschießende Melanie Hertel mit 383:391 Ringen.

Auf welch hohem Niveau die, leider einmal mehr von nur wenigen Zuschauern besuchten Wettkämpfe in Petersaurach standen, unterstreicht ein Blick auf den sicherlich besten Wettkampf des Tages zwischen Barbara Lechner (Plattling) und Barbara Bleicher (Großaitingen): Bleicher musste sich mit 398:399 Ringen geschlagen geben und auch die beiden Zähler gingen mit 3:2 Einzelpunkten an den neuen Tabellenführer aus Niederbayern.

Mittels eines Stechschusses musste zu guter Letzt die Entscheidung zwischen Coburg und Großaitingen herbeigeführt werden: Beim Stand von 2:2 traten, nachdem sie im Vorkampf jeweils 389 Ringe erzielt hatten, Susanne Auer (Großaitingen) und Andree Feulner (Coburg) zum alles entscheidenden Duell an: Feulner legte eine Neun vor, welche Auer mit einer Zehn konterte und so ihrem Team zwei wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt bescherte.

 

Die Tabelle nach dem zweiten Wettkampftag:

 

Verein Punke Einzelpunkte
Post SV Plattling 8:0 12:8
HSG München II 6:2 12:8
SV Petersaurach II 4:4 13:7
SSG Dynamit Fürth 4:4 10:10
Singoldschützen Großaitingen 4:4 9:11
Winterlust Staudheim 2:6 9:11
SG Holzolling 2:6 8:12
SG Coburg 2:6 7:13
 

3. Runde - 5. und 6. Wettkampf - Vorbericht

Nach dem personellen Engpass beim Heimkampf in der Schulturnhalle, kann die zweite Mannschaft des SV Petersaurach am kommenden Sonntag, am dritten Wettkampftag der Luftgewehrregionalliga, wieder aus dem Vollen schöpfen.

Für die Wettkämpfe in München stehen Trainer Günther Reizammer neben dem Österreicher Florian Kammerlander auch Markus Groß und die Ickelheimerin Laura Popp wieder zur Verfügung. Komplettiert wird das Team durch die beiden, in diesem Jahr bereits erfolgreich in der ersten Bundesliga eingesetzten Miriam Markart und Maren Prediger, sowie Michaela Klein, Sebastian Meixner und Patrick Müller.

Im Kampf um den Klassenerhalt sollte zumindest eine der beiden in der Landeshauptstadt anstehenden Begegnungen erfolgreich bestritten werden. Zumindest von der Papierform her könnte dies gegen den Aufsteiger in die zweite Liga, den SV Staudheim, leichter machbar sein.

Gegner im zweiten Wettkampf des Tages ist der Gastgeber, die zweite Mannschaft der HSG München. Die Landeshauptstädter, in deren Reihen auch der Windsbacher Sebastian Moises steht, haben nach vier Begegnungen drei Siege und eine Niederlage auf ihrem Konto stehen. Aktuell liegen die Münchner auf dem zweiten Rang der Tabelle.

Neben einem erfolgreichen Abschneiden seines Teams in München, erhofft sich Trainer Günther Reizammer natürlich auch Klarheit darüber, auf welche Akteure er beim Heimkampf der ersten Mannschaft zurückgreifen kann. Die erste Liga gastiert am 8. und 9. November in der Petersauracher Schulturnhalle. Gegner des SVP sind am Samstag Germania Prittlbach und am Sonntag der Bund München.

 

 

3. Runde - 5. und 6. Wettkampf - Hauptbericht

MichaelaNach zwei überzeugend herausgeschossenen Siegen in München, steht die 2. Luftgewehrmannschaft des SV Petersaurach nach dem dritten Wettkampftag wieder auf dem zweiten Platz der Luftgewehr-Regionalliga/Süd.

Das Team von Trainer Günther Reizammer besiegte auf der Sportanlage der Hauptschützengesellschaft (HSG) München Aufsteiger Winterlust Staudheim mit 5-0 Einzelpunkten und ließ, nach einer furiosen Leistung im abschließenden Wettkampf des Tages, auch den Hausherrn, der zweiten Mannschaft der HSG München nach einem 4-1 Erfolg nicht die Spur einer Chance.

Für das Top-Ergebnis des Tages sorgte im Kampf gegen Aufsteiger Staudheim die auf Position eins schießende Maren Prediger mit einem 397-390 Erfolg über Sandra Specht. Der Österreicher Florian Kammerlander ließ sich nicht lange bitten, legte das gleiche Resultat gegen Stefan Lindel nach und sicherte dem SV Petersaurach mit 397-388 den zweiten Einzelpunkt.

Kämpfen bis zum letzten Schuss hieß es für das „Küken“ im Team des SVP, die Birnbaumerin Miriam Markart: Mit einer 99-Serie zum Abschluss ihres Wettkampfes gegen Katharina Fürleger behielt jedoch auch sie mit 394-393 knapp die Oberhand.

Ins Stechen musste, nachdem es im Duell gegen Martina Lindel nach jeweils 40 abgegebenen Treffern 387-387 stand, Michaela Klein. Nach je einer Zehn im ersten Stechschuss hatte die Mitteleschenbacherin beim zweiten das Glück der Tüchtigen auf ihrer Seite, als sie eine Neun, ihrer Kontrahentin hingegen nur eine Acht zu Buche stehen hatte.

Nicht optimal lief der Wettkampf für den deutschen Vizemeister mit dem Luftgewehr, Markus Groß: Nach einer 99-er Serie zum Abschluss fiel sein 387-380 Erfolg über Simone Hascher dennoch recht deutlich aus.

War der Sieg über Staudheim mehr oder weniger eingeplant, so fiel jener über den bis dato Tabellenzweiten aus München auch in der Höhe, überraschend deutlich aus.

Allein Maren Prediger musste sich, nach drei Neunern in Folge, die sie in ihrer letzten Serie erzielte, der Nummer eins der HSG, Isabella Straub mit 394-395 Ringen geschlagen geben. Nichts anbrennen ließ einmal mehr Florian Kammerlander: Er hatte den routinierten Ferdinand Stippberger (Olympiateil-nehmer von Sydney) bei seinem 395-384 Erfolg ebenso sicher im Griff, wie die für Michaela Klein ins Team gerückte Laura Popp, die nach einer bis zum Schluss konzentrierten Leistung, den Windsbacher in den Reihen der HSG, Sebastian Moises, mit 394-389 in Schranken hielt.

Ihren achten Sieg im achten Wettkampf für die Petersaurracher verbuchte Miriam Markart. Nach einer 95-er Serie im zweiten Durchgang, fand sie im Duell mit Markus Stahuber mit einer fehlerfreien dritten Serie wieder in ihren Wettkampf zurück und gewann letztendlich mit 392-389 Ringen.

Zu guter Letzt zeigte auch noch Markus Groß, zu welcher Leistung er in der Lage ist und steuerte mit einem 394-389 Erfolg über den Österreicher Stefan Vanicek den vierten Einzelpunkt zur Erstliga reifen Leistung der Petersauracher „Zweiten“ bei.

Bange vor dem kommenden Wochenende, an dem sowohl am Samstag als auch am Sonntag die erste Bundesliga in der Petersauracher Schulturnhalle gastiert, braucht Trainer Günther Reizammer nach den in München gezeigten Leistungen nicht zu sein. Bleibt nur zu hoffen und wünschen, dass die Zuschauer ihrem an der Tabellenspitze der ersten Liga stehenden Team zusätzlich den Rücken stärken.

 

Die Tabelle nach dem dritten Wettkampftag:

 

Verein Punke Einzelpunkte
Post SV Plattling 10:2 17:3
SV Petersaurach II 8:4 22:8
SSG Dynamit Fürth 8:4 18:12
Singoldschützen Großaitingen 8:4 16:14
HSG München II 6:6 14:16
SG Holzolling 4:8 11:19
SG Coburg 2:10 11:19
Winterlust Staudheim 2:10 11:19
 

4. Runde - 7. und 8. Wettkampf - Vorbericht

ChristianNach dem erfolgreichen Wochenende in München mit zwei Siegen und neun gewonnenen Einzelpunkten, wird die Personaldecke für die, in der Regionalliga schießende zweite Mannschaft des SV Petersaurach, wenn es am Wochenende zum Auftakt der Rückrunde nach Coburg geht, dünn.

Neben Maren Prediger und Miriam Markart, die beide nach ihren überzeugenden Leistungen in der Bundesliga in dieser Saison in der „Zweiten“ nicht mehr eingesetzt werden können, muss Trainer Günther Reizammer zudem auf den Österreicher Florian Kammerlander verzichten.

Erstmals mit von der Partie wird am Sonntag Christian Rank sein – allerdings auch nur im ersten Wettkampf gegen die Bundesligareserve der SG Coburg, denn auf den Ornbauer wartet bereits am Nachmittag, wenn es in der zweiten begegnung des Tages gegen die Singoldschützen aus Großaitingen geht, schon wieder die Arbeit.

Natürlich wollen die Petersauracher, auch wenn man mit dem letzten Aufgebot nach Oberfranken reist, nicht kampflos das Feld zu räumen: Mit von der Partie sind neben Christian Rank die erstmals auf Position eins schießende Laura Popp, Michaela Klein, Markus Groß, Sebastian Meixner und Patrick Müller.

 

 

4. Runde - 7. und 8. Wettkampf - Hauptbericht

PatrickOhne Punktgewinn, jedoch mit vier Einzelpunkten, die im Kampf um den Klassenerhalt noch von großer Bedeutung sein könnten, kehrte am Sonntag die zweite Mannschaft des SV Petersaurach vom vierten Schießtag der Luftgewehr-regionalliga aus Coburg zurück.

Das von Co-Trainer Franz Thiermeyer betreute Team musste sich sowohl dem Gastgeber, der Bundesligareserve der Coburger als auch dem neuen Tabel-lenführer der zweiten Liga, den Singoldschützen Großaitingen mit 2-3 geschlagen geben.

Im Kampf gegen die Hausherren holten Markus Groß und Patrick Müller nach überzeugenden Leistungen die beiden Einzelpunkte. Besonders bemerkenswert: In seinem mit 393-388 Ringen gewonnenen Duell gegen Andre Feulner schraubte Müller seine bisherige persönliche Bestmarke von 390 Ringen gleich um drei Ringe nach oben.

Der bei weitem routiniertere Markus Groß behielt mit 393-387 Ringen gegen Katharina Stang die Oberhand. Der Wechinger brachte einen bereits im Verlauf der ersten zehn Treffer herausgeschossen Vorsprung von drei Ringen in souveräner Manier ins Ziel.

Erst in der abschließenden Serie musste sich Michela Klein der Fürtherin im Coburger Team, Melanie Hertel, mit 388-391 Ringen geschlagen geben.

Bis weit über die Mitte ihres Wettkampfes konnte die erstmals auf Nummer eins schießende Laura Popp Pavla Kalna Paroli bieten. Dass sie sich mit 390-394 Ringen geschlagen geben musste, lag daran, dass die tschechische Weltklasseschützin ihren Wettkampf gleich mit 20 Zehnern in Folge abschloss.

Mit leeren Händen stand zu guter Letzt auch Christian Rank da: Der Ornbauer gab seinen Einzelpunkt mit 382-387 Ringen gegen Ingo Schramm ab.

Mit welch renommierten und starken Gegnerinnen man es auf der Spitzenposition der Regionalliga zu tun bekommt, musste Laura Popp ein weiteres Mal am Nachmittag erkennen. Obwohl die 16-Jährige Ickelheimerin alles andere als enttäuschte, unterlag sie der erfahrenen Nummer eins der Singoldschützen aus Großaitingen, Barbara Bleicher, mit 391-397 Ringen.

Ein weiteres Mal punkten konnte Markus Groß: Er bezwang Patrick Mayer mit 391-388 Ringen. Mit dem gleichen Resultate siegte auch Michaela Klein gegen Susanne Auer.

Bedauerlicherweise war es das aber auch schon für die Petersauracher: Patrick Müller musste sich Ralf Zanger mit 387-395 Ringen ebenso beugen, wie der für Christian Rank ins Team gerückte Sebastian Meixner, der gegen Christian Bühler zwar bis zur Halbzeit mithielt, sich dann aber letztendlich mit einer klaren 382-393 Niederlage abfinden musste.

Obwohl der SV Petersaurach auch nach dem vierten Wettkampftag mit der besten Einzelpunktbilanz aufwarten kann, rutschte er vom zweiten auf den fünften Platz ab.

Leichter dürfte es für das schon arg dezimierte Team jedoch auch in der nächsten Runde in Plattling nicht werden. In Niederbayern warten mit dem Bundesligaabsteiger Post SV Plattling und dem neuen Tabellenführer Großaitingen zwei nur äußerst schwer zu lösende Aufgaben.

 

Die Tabelle nach dem vierten Wettkampftag:

 

Verein Punke Einzelpunkte
Singoldschützen Großaitingen 12:4 23:17
Post SV Plattling 12:4 22:18
SSG Dynamit Fürth 10:6 22:18
HSG München II 10:6 20:20
SV Petersaurach II 8:8 26:14
SG Holzolling 6:10 16:24
SG Coburg 4:12 16:24
Winterlust Staudheim 2:14 15:25
 

5. Runde - 9. und 10. Wettkampf - Vorbericht

FlorianEine schwere Aufgabe kommt am Sonntag auf die zweite Mannschaft des SV Petersaurach zu. Beim Gastspiel im niederbayerischen Plattling wartet auf die Truppe von Trainer Günther Reizammer neben dem Bundesligaabsteiger und aktuellen Tabellenzweiten Post SV Plattling der Spitzenreiter der Regionalliga/Süd, die Singoldschützen Großaitingen.

Obwohl die „Zweite“ des SVP für den Rest der Saison sowohl auf Maren Prediger als auch auf Miriam Markart nach deren erfolgreichen Starts im Bundesligateam verzichten muss, will man natürlich trotzdem versuchen, den beiden auf den ersten Blick schier übermächtigern Gegnern Paroli zu bieten.

Wieder mit von der Partie ist, nachdem er am letzten Wettkampftag in Coburg fehlte, Florian Kammerlander. Dass es für den Österreicher alles andere als leicht werden wird, einen Einzelpunkt zu holen, unterstreicht der Blick auf die Setzliste des fünften Wettkampftages: Diese wird auf Seiten der Großaitinger von Barbara Bleicher, also jener Schützin angeführt, die mit 396,33 Ringen den besten Durchschnitt aller Starter in der Regionalliga Süd aufzuweist.

Kein Deut einfacher dürfte es für den österreichischen Nationalkaderschützen gegen Plattlings Nummer eins, Barbara Lechner, werden. Ihr Ringdurchschnitt liegt bei 394,67 Ringen.

Neben dem aus dem Ötztal anreisenden Kammerlander, werden in Plattling Laura Popp, Markus Groß, Michaela Klein, Patrick Müller und Sebastian Meixner an den Start gehen und versuchen, einen zählbaren Erfolg mit ins Frankenland zu nehmen.

 

 

5. Runde - 9. und 10. Wettkampf - Hauptbericht

MannschaftMit zwei unerwarteten Siegen im niederbayerischen Plattling, stellte die zweite Mannschaft des SV Petersaurach die Tabelle der Luftgewehr - Regionalliga/Süd am Sonntag völlig auf den Kopf.

Die Truppe von Trainer Günther Reizammer und Franz Thiermeyer besiegte sowohl den Tabellenführer, die Singoldschützen Großaitingen, als auch den Bundesligaabsteiger und bis dato Tabellenzweiten Post SV Plattling mit 3-2 Einzelpunkten.

Dass sie in der Regionalliga angekommen ist, unterstrich einmal mehr die erst 16-jährige Laura Popp: Obwohl die Ickelheimerin zur Halbzeit gegen Dominik Mayer mit 194-193 noch knapp im Hintertreffen lag, schoss sie konzentriert weiter, erzielte zum Schluss gar noch eine Hunderterserie und siegte letztendlich klar mit 392-383 Ringen.

Weit spannender ging es zwischen Susanne Auer und Markus Groß zu: Der Wechinger lag nach 30 Schuss zwar mit drei Zählern voraus, schoss jedoch zum Abschluss 96 Ringen und konnte sich gerade noch mit einem knappen 389-388 Erfolg ins Ziel retten.

Das Kämpfen bis zum letzten Schuss zahlte sich auch für Patrick Müller aus: Mit einer Hunderterserie zog der Petersauracher im Schlussspurt noch mit 385-384 Ringen an Christian Bühler vorbei; dessen letzte Serie waren 96 Ringe.

Bis zum letzten Schuss stand die Partie des Österreichers Florian Kammerlander gegen die treffsicherste Schützin der Liga, Barabara Bleicher, auf des Messers Schneide. Eine Neun zum Abschluss verhinderte das mögliche Stechen und Bleicher holte für Großaitingen erwartungsgemäß ihren Einzelpunkt.

Von Serie zu Serie besser fand zu guter Letzt Michaela Klein in ihren Wettkampf. Leider nützte dies der Mittelschenbacherin wenig, denn ihr Konkurrent Ralf Zanger tat es ihr gleich, schoss mit hundert Ringen (gegenüber 99 von Klein) aus und sicherte den Schwaben ihren zweiten Einzelpunkt.

Dass für Florian Kammerlander, obwohl er auch am Nachmittag mit 395 Ringen eine hervorragende Leistung zeigte, am Sonntag kein Einzelpunkt heraussprang, lag weniger an ihm, als an seiner namhaften Konkurrenz: So hatte es der an Nummer eins schießende Ötztaler am Nachmittag mit keiner Geringeren als der zweifachen Olympiateilnehmerin Barbara Lechner zu tun. Die Plattlingerin legte 199 Ringe vor, Kammerlander ließ sich nicht lange bitten und konterte mit zwei fehlerfreien Serien. Zwei Neuner zu Beginn der dritten Serie leitete jedoch gegen die gewohnt schnell schießende Nationalkaderschützin die Wende ein, so dass sie mit 397-395 Ringen doch noch die Oberhand behielt.

Nicht aus der Ruhe zu bringen war einmal mehr Laura Popp: Ihr 394-389 Erfolg gegen den routinierten Franz Schreiner, stand denn auch in keiner Phase des Wettkampfes in Frage. Punkten konnten gegen Plattling zudem Markus Groß sowie der für Michael Klein ins Team gerückte Sebastian Meixner. Groß gewann im Endspurt gegen Daniela Lechner, die sich in ihrer letzten Serie eine Acht leistete mit 392-389 Ringen, und der Obernzenner konnte nach einem 384-382 Sieg über Karin Steinbauer endlich seinen ersten Einzelpunkt für das Petersauracher Team einfahren.

Unzufrieden mit seiner Leistung zeigte sich nach einer 383-392 Niederlage gegen Andreas Bachl Patrick Müller. Da der überraschende Mannschafts- erfolg jedoch in trockenen Tüchern war, geriet der Ärger über den Verlust des Einzelpunktes rasch in Vergessenheit.

Zwei Runden vor Abschluss der Saison – sie geht erst im Januar weiter – ist der Abstieg aus der zweiten Liga für den SV Petersaurach nur noch ein rein rechnerisches Thema. Letztendlich heißt es: Abwarten was am 13. und 14. Dezember in Liga eins passiert, denn hier sind - und das sowohl nach oben als auch nach unten - noch alle Wege für die erste Mannschaft des SVP offen.

 

Die Tabelle nach dem fünften Wettkampftag:

 

Verein Punke Einzelpunkte
SSG Dynamit Fürth 14:6 30:20
Singoldschützen Großaitingen 14:6 28:22
SV Petersaurach II 12:8 32:18
Post SV Plattling 12:8 25:25
HSG München II 12:8 24:26
SG Coburg 6:14 20:30
SG Holzolling 6:14 20:30
Winterlust Staudheim 4:16 21:29
 

6. Runde - 11. und 12. Wettkampf - Vorbericht

KathrinVor einer, zumindest von der Papierform her lösbaren Aufgabe, steht am Sonntag das Regionalligateam des SV Petersaurach. Im schwäbischen Staudheim trifft die Truppe von Trainer Günther Reizammer auf die Mannschaften des Gastgebers Winterlust Staudheim und der SG Holzolling.

Anders als für die Petersauracher, die aktuell auf dem dritten Tabellenplatz stehen, geht es am Sonntag sowohl für den Tabellenletzten aus Staudheim als auch für die Holzollinger, die auf dem vorletzten Rang liegen, ums pure Überleben in der zweiten Liga.

Sieht man davon ab, dass sowohl Maren Prediger als auch Miriam Markart nach ihren glänzenden Leistungen in der Bundesliga nicht mehr eingesetzt werden können, kann Günther Reizammer am sechsten Wettkampftag aus dem Vollen schöpfen.

Neben dem Österreicher Florian Kammerlander, Laura Popp, Markus Groß, Michaela Klein, Patrick Müller und Sebastian Meixner wird die Bundesliga erfahrene Kathrin Arnold im Schwabenland mit von der Partie sein.

Obwohl die zweite Mannschaft des SVP - vom Reglement her bedingt - nicht in die erste Liga aufsteigen kann, will die Reizammertruppe noch einmal zeigen, was in ihr steckt. - Allein schon deshalb, weil man sich von einer guten Leistung am Wochenende einen regeren Besuch des abschließenden Heimkampfes auf heimischer Anlage (Sonntag 25. Januar 2009) erhofft.

 

 

6. Runde - 11. und 12. Wettkampf - Hauptbericht

MarkusDie zweite Mannschaft des SV Petersaurach ist neuer Tabellenführer der Luftgewehrregionalliga Gruppe Süd.

Die Truppe von Trainer Günther Reizammer gewann am sechsten, in Rain am Lech ausgetragenen Wettkampftag zunächst gegen den Veranstalter Winterlust Staudheim mit 4-1 und ließ diesem Sieg ein 3-2 über die SG Holzolling folgen. Dass in beiden Begegnungen eine gehörige Portion Glück und nicht zuletzt auch die Schwächen der gegnerischen Mannschaften eine Rolle spielten, unterstreicht ein Blick auf die Einzelergebnisse:

Den einzigen klaren Erfolg beim 4-1 gegen Gastgeber Staudheim konnte der auf Position drei schießende Markus Groß mit einem 392-384 über Katharina Fürlegen einfahren.

Die erstmals in diesem Jahr eingesetzte Kathrin Arnold gewann mit 383-381 Ringen und rettete ihren Einzelpunkt mit einer abschließenden 99-er Serie gegen Jürgen Herde, der – unter Zeitdruck stehend – mit 94 Ringen ausschoss.

Mehr als glücklich muss das 378-376 von Sebastian Meixner über Simone Haschner bezeichnet werden: Der Obernzenner konnte einmal mehr seine im Training gezeigten Leistungen im Wettkampf nicht bestätigen, hatte aber den Vorteil, dass auch bei seiner Gegnerin die Nerven blank lagen.

Auf Florian Kammerlander hätte kaum einer der zahlreichen Zuschauer drei Schuss vor dem Ende des Wettkampfes noch ein Cent gesetzt: Der Österreicher lag zu diesem Zeitpunkt drei Ringe im Rückstand. Seine Gegnerin Sandra Specht schaffte es jedoch nicht, den Sack zuzumachen. Sie schoss mit drei Neunern in Folge aus, so dass beim Stand von 391-391 Ringen ein Stechschuss die Entscheidung bringen musste. Kammerlander legte eine Neun vor - Specht schoss eine Acht und die Petersauracher hatten ihren vierten Einzelpunkt.

Laura Popp war somit die einzige, die nicht punkten konnte und sich im Duell mit Stefan Lindel mit 389-390 Ringen geschlagen geben musste.

Auch beim 3-2 Erfolg gegen die SG Holzolling wurden die Einzelpunkte auf den hinteren drei Positionen eingefahren: Der für Sebastian Meixner ins Team gerückte Patrick Müller hatte Tina Wagner jederzeit im Griff und gewann auf Position fünf schießend, mit 386-379 Ringen.

Kathrin Arnold verteidigte ihren Vorsprung aus der ersten Serie (98-93 Ringe) gegen Michaela Springer, und behielt mit 381-380 Ringen denkbar knapp die Oberhand. Verlass war einmal mehr auf Markus Groß, der Eva Aigner bei seinem 390-384 Erfolg jederzeit im Griff hatte.

Im Duell der Ausländer in den jeweiligen Mannschaften stand Florian Kammrlander gegen die Italienerin Petra Zublassing von Beginn an auf verlorenem Posten und musste sich dieser mit 391-397 Ringen geschlagen geben.

Nicht anders erging es zu guter Letzt Laura Popp: Sie hatte es auf Position zwei mit Sophie Gerg zu tun und verlor mit 388-392 Ringen.

Wie ausgeglichen die Spitze der Regionalliga Gruppe Süd in diesem Jahr ist, belegt ein Blick auf die Tabelle, die von den drei punktgleichen Mannschaften aus Petersaurach, Fürth und Großaitingen angeführt wird.

Hoffnung auf den Gewinn der Meisterschaft können sich aber am letzen Wettkampftag, der in Petersaurach und im oberbayerischen Holzolling ausgetragen wird, aber auch noch der Post SV Plattling und die zweite Garnitur der HSG München machen.

 

Die Tabelle nach dem sechsten Wettkampftag:

 

Verein Punke Einzelpunkte
SV Petersaurach II 16:8 39:21
SSG Dynamit Fürth 16:8 36:24
Singoldschützen Großaitingen 16:8 34:26
Post SV Plattling 14:10 29:31
HSG München II 14:10 28:32
SG Holzolling 8:16 25:35
Winterlust Staudheim 6:18 25:35
SG Coburg 6:18 24:36
 

7. Runde - 13. und 14. Wettkampf - Vorbericht

MarkusAls Tabellenführer geht die zweite Mannschaft des SV Petersaurach am Sonntag in die beiden letzten Wettkämpfe der Luftgewehr-Regionalliga Gruppe Süd. Gäste im Schützenhaus des SVP sind die SSG Dynamit Fürth, die zweite Mannschaft der HSG München und Winterlust Staudheim. Da es in allen Wettkämpfen um „Sein oder Nicht sein“ gehen wird, ist für die Besucher, die kostenlosen Eintritt haben, in jedem der vier Duelle Hochspannung garantiert.

In der Auftaktpartie trifft die Bundesligareserve der Münchner um 11 Uhr auf die Petersauracher. Um 12.30 Uhr kommt es zum sportlichen Kräftemessen zwischen dem nach wie vor Topfavorit auf die Meisterschaft, Dynamit Fürth und Winterlust Staudheim. Der Tabellensiebte aus Schwaben benötigt jeden Zähler, um sich im letzten Moment doch noch einen Platz in der zweiten Liga zu sichern.

Am Nachmittag steht um 14.45 Uhr zunächst die Begegnung zwischen der HSG München und den Staudheimern auf dem Programm und um 16.15 Uhr fällt der erste Wettkampfschuss zwischen dem SV Petersaurach und Dynamit Fürth. Höchstwahrscheinlich dürfte erst nach dieser Partie feststehen, ob die von Holger Reichert betreuten Fürther mit dem Bechhöfer Magnus Weinberger in ihren Reihen, ihr angestrebtes Klassenziel - die Aufstiegswettkämpfe in die erste Bundesliga - erreicht haben werden.

Doch ganz gleich ob die Petersauracher einen der ersten beiden Plätze belegen werden, die Relegation für die erste Liga bleibt ihnen ebenso verwehrt, wie der „Zweiten“ der HSG München: Beide Teams sind auch in der Saison 2009/2010 mit ihrer ersten Garnitur in der Bundesliga vertreten.

Einen Grund, freiwillig die Punkte zu verschenken, gibt es für die Truppe von Günther Reizammer nicht, schließlich lockt nach wie vor der Titelgewinn in der zweiten Liga. Dieses Ziel werden Kathrin Arnold, der Österreicher Florian Kammerlander, Laura Popp, der in dieser Saison noch ungeschlagene Markus Groß, sowie Patrick Müller und Sebastian Meixner ins Visier nehmen.

Langeweile dürfte am Sonntag jedoch auch in der Mittagspause nicht aufkommen: In einem Schaukampf stellen gemischte Mannschaften (je ein Bundesligaschütze und ein Schüler des SVP) ihre Treffsicherheit unter Beweis.

 

 

7. Runde - 13. und 14. Wettkampf - Hauptbericht

Stechen zwischen Markus Groß und Sebastian MoisesDie zweite Mannschaft des SV Petersaurach ist Vizemeister der Luftge-wehrregionalliga Gruppe Süd.

Die Truppe von Trainer Günther Reizammer besiegte beim abschließenden Wettkampftag im eigenen Schützenhaus die zweite Garnitur der HSG München mit 3-2 Einzelpunkten. Im entscheidenden Kampf um den Titelgewinn musste man sich jedoch dem Topfavoriten der Liga, der SSG Dynamit mit 1-4 geschlagen geben.

Wie die Feuerwehr legte in der Auftaktbegegnung des Tages Patrick Müller los und besiegte den Österreicher Stefan Vanicek sicher mit 391-384 Ringen. Auf Position zwei schießend, brachte Laura Popp ihren bereits in der ersten Serie herausgeschossenen Vorsprung (98-94) ohne größere Probleme ins Ziel.

Bis zur dritten Zehnerserie stand die Spitzenpartie zwischen Florian Kammerlander und Ferdinand Stipberger auf des Messers Schneide. 95 Ringe in Serie drei gegenüber 99 Ringen auf Seiten des Münchners gaben letztendlich den Ausschlag für den 393-390 Sieg des Routiniers von der HSG. Nicht laufen wollte es einmal mehr bei Kathrin Arnold. Sie unterlag Franziska Schiller mit 379-392 Ringen.

Spannender als ihm lieb war, machte es Markus Groß, der es mit Sebastian Moises zu tun hatte: Der gewohnt schnell schießende Windsbacher in den Reihen der HSG hatte 390 Ringe vorgelegt und brachte Groß damit enorm unter Zugzwang. Letztendlich standen nach 40 Schuss auch bei der Nummer drei der Petersauracher 390 Ringe auf der Habenseite, so dass – und das beim Stand von 2-2 Einzelpunkten - ein Stechschuss über die Mannschaftspunkte entscheiden musste. Moises legte eine Neun vor, Groß konterte mit einer Zehn und die Punkte blieben im heimischen Schützenhaus.

Nachdem auch die Fürther ihre Auftaktbegegnung gegen den Absteiger aus der zweiten Liga, Winterlust Staudheim, mit 4-1 gewonnen hatten, stand fest: Das Rennen um die Meisterschaft wird in der letzten Begegnung der Saison, zwischen der Heimmannschaft und der SSG Dynamit entschieden – und diese hatte mit dem 4-1 Erfolg der Fürther denn auch den erwarteten Sieger.

Nachdem der rumänische Nationalkaderschütze Alin Moldoveanu bereits gegen die Staudheimer mit 399 Ringen ein Weltklasseresultat erzielt hatte, legte er in seiner Partie gegen Florian Kammerlander noch einen Ring drauf und schoss mit nicht mehr zu überbietenden 400 Ringen aus.

Kammerladner musste dem Rumänen mit 389-400 Ringen den Einzelpunkt ebenso überlassen, wie Laura Popp ihrer Kontrahentin Michael Gschwind. Die Ickelheimerin hatte zwar bis zur dritten Serie mit einem Ring die Nase vorn hatte, musste sich jedoch nach 94 Ringen zum Abschluss ihres Wettkampfes doch noch mit 388-391 Ringen beugen.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich Markus Groß und Magnus Weinberger. Eine Acht von Groß kurz vor Abschluss seines Wettkampfes sicherte dem Bechhöfer auf Seiten der Fürther den 389-387 Erfolg und bescherte dem Peterauracher seine erste und einzige Saisonniederlage.

Den Kampf mit seinem Nervenkostüm zollte der für Kathrin Arnold ins Team gerückte Sebastian Meixner Tribut: Er startete mit 90 Ringen in seinen Wettkampf und gab den Punkt mit 378-386 Ringen ab.

Den Ehrenpunkt für Petersaurach holte der an diesem Tag zwei Mal siegreiche Patrick Müller mit einem 388-387 Sieg über Christian Heckel.

Zufrieden mit dem Verlauf der Saison zeigte sich Günther Reizammer. Das Klassenziel „Verbleib in Liga zwei“ wurde klar übertroffen. Würde die erste Mannschaft des SVP nicht schon in der Bundesliga mit von der Partie sein, hätte die Zweite die Kriterien für die Relegationsrunde zur höchsten deutschen Luftgewehr-Liga erreicht. – Und darauf kann man, so der Trainer mit Blick auf die kommende Saison, aufbauen, auch wenn es sicherlich mannschaftsinterne Veränderungen, vor allem nach den gezeigten Leistungen von Maren Prediger und Miriam Markart geben dürfte.

 

Die Abschlusstabelle nach dem letzten Wettkampftag:

 

Verein Punke Einzelpunkte
SSG Dynamit Fürth 20:8 44:26
SV Petersaurach II 18:10 43:27
Singoldschützen Großaitingen 16:12 36:34
Post SV Plattling 16:12 35:35
HSG München II 16:12 34:36
SG Coburg II 10:18 31:39
SG Holzolling 10:18 30:40
Winterlust Staudheim 6:22 27:43